Blue Line

Das Licht

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Lutz Gerlach
Art Connection - Berlin
project klangcollagen - Zwickau
 
Ein außergewöhnliches Musik - Raum - Licht - Erlebnis

Lutz Gerlach ( Komponist Licht I - IV, Piano, Keyboards, Percussion)

Lothar Hartig (Saxophon, Flöten)

Ralf Templin (Gitarren)

Thomas Richter (Orgel, Keyboards)

Matthias Böttcher (Flöte, Voice, Percussion)

Das Licht Live

CD Das LichtDas Licht ist ein multimediales Konzertprojekt des Berliner Trios „Art Connection“ und des sächsischen Duos „klangcollagen“.
Das Ensemble spielt in der Besetzung: zwei Holzbläser / Flöten, Orgel, Keyboards, und Konzertgitarre unter Mitwirkung von Gastmusikern u. a. der deutschen Oper und des Konzerthauses Berlin. Die Musik wurde von dem Berliner Komponisten und Musiker Lutz Gerlach eigens für diesen Anlaß geschrieben. Weitere Stücke aus dem Repertoire der beiden Gruppen ergänzen das Programm. Matthias Böttcher (music creativ, Zwickau) initiierte das Projekt bereits für den Sächsischen Innovationspreis.
Ein Konzert oder ein ähnliches künstlerisches Ereignis hängt für Mitwirkende und Besucher von vielen Faktoren ab. Dazu zählt vor allem die Akustik, die letztlich von der Beschaffenheit des Raumes und damit seiner Architektur bestimmt wird.
Neben der ohnehin sichtbaren Erscheinungsform des jeweiligen Hauses, die den Zuhörer mehr oder weniger in Ihren Bann schlägt, fühlt der Musiker auch aufgrund seiner Berufserfahrung die Unterschiede. Das verbaute Material, steinerne Wände, die Höhe des Raumes oder die damit verbundene Art des Nachhalleffektes stehen oft in einem direkten Zusammenhang zur Klangart und akustischen Qualität eines Konzertes. Premiere hatte „Das Licht“ in Zwickau 1998. Fördermittel wurden vom „Kulturraum Zwickauer Raum“ bereitgestellt
Das Licht Live Das Licht Live

Presse:

Mein Gott, brennt da etwa die Kirche?

Rauchschwaden vernebeln das Gotteshaus. Die Wände sind in glutrotes Licht getaucht.
Die Chemnitzer Markuskirche sieht aus, als ob sie brennt.
Ist zum Glück kein Feuer, nur Showeffekte und heiße Musik. Im Rahmen des Kultur-
festivals " Begegnungen " traten hier das Duo " klangcollagen " und das Berliner Trio
" Art Connection " auf. Ihr Konzert tauften sie " Das Licht ".
Jeweils passend zur Musik wurde die farbige Ausleuchtung geändert. 400 Besucher
sahen sich staunend das Spektakel an.

BILD-Zeitung 02.November 2001

 

Sterne an der Kirchenkuppel

AUERBACH (chh). Faszinierende Licht- und Farbenspiele, exzellent abgestimmt auf jazzige Klänge der Güteklasse eins, zusammengepuzzelt zu einem bunten Bild, bestimmten am Sonnabend abend auf den ersten Blick das innovative Konzert " Das Licht ", eine Klangcollage und ein Gemeinschaftsprojekt der Jazz - Formation Art Connection und der Zwickauer Musiker Thomas Richter und Matthias Böttcher in der Nicolaikirche.
Lutz Gerlach von Art Connection, vielbeschäftigter Musiker und Komponist, bekannte zum Auftakt:
" Es gibt Städte, wo ich schon 15 Jahre nicht gespielt habe, und es gibt Orte, wo es mich magisch hinzieht."
Überzeugt hätten ihn wiederum die Veranstalter, Jazzclub Auerbach und das gastgebende Haus. DasKompliment konnten sich Vereinschef Ulrich Morgner und Detlef Schöffler, Leiter des Musentempels, anheften. Das Publikum applaudierte, zumal beide mit dem innovativen Konzert ein Wagnis eingegangen sind und nicht wie jedes Jahr in der Weihnachtszeit zum traditionellen Gospelkonzert einluden. Gerlach kommentierte seine Freude darüber: " Ich mag aber auch Gospel."

 

Seine vier neuen Kompositionen, eigens für das Klangcollagen - Projekt geschrieben, ließen das trotz des modernen New - Age - Gewandes anklingen. Themen aus seinen jüngst erschienenen, auf CD gepreßten Projekten " Inner Center " und " stolen moments " machten die musikalischen Leckerbissen aus, die sich jeder rauspicken konnte. Ein Orgel - Solo erfüllte zum Auftakt das Kirchlein mit vorweihnachtlichen Klängen. Das Licht tauchte den Raum in Glutrot, der Computer zauberte Sterne an die Kuppel. Gefangen vom Lichtspiel, das sich an der imposanten Archtektur des kleinen Kirchleins brach, fließend und stets neue Bilder warf, die Raumstruktur auflöste, in scheinbar fremde Sphären entrückte und Stimmungen assoziierte, gingen die Musikfans auf Entdeckungsreise in die eigene Gefühlswelt. Lang anhaltender Beifall belohnte dafür.
Die Idee für das Gemeinschaftsprojekt hatte Matthias Böttcher vor einem halben Jahr. Er hat das Projekt auch finanziell angeschoben. Er und Gerlach waren mit ähnlichen Projekten bereits zum sächsischen Innovationspreis 1997/1998 in Leipzig erfolgreich.

 

Matthias Böttcher: " Ich hatte schon vor zwei Jahren eine Idee, die sich aber nicht verwirklichen ließ. Wir wollten Skulpturen in die Klangcollage einbeziehen. Das haben wir verworfen. Die Vorarbeit aber war gemacht. So ein Vorhaben wächst ja und wird nie fertig ", meinte der Musiker gegenüber " Freie Presse ".
Böttcher zeichnet auch für das Lichtdesign verantwortlich: " Wir wollen zeigen, das moderne Lichttechnik mehr als nur grelles flackern sein kann." Einige Feinheiten will er mit Stefan Jugl, der Ton- und Lichtregie inne hat, noch nachbessern. Das neue Projekt " Das Licht " haben die Musiker nun einmal gemeinsam geprobt. Premiere war vor einer Woche in Zwickau. Fürs Gelingen der Klangcollagen sind architektonisch wirkungsvolle Räume wichtig, betont Böttcher. Die kleine Nicolaikirche sei prädestiniert, hätte aber nicht das gesamte Lichtspiel fassen können. Das Publikum im ausverkauften Konzert war vom Spiel jazziger Klänge, die nicht nur mit Licht untermalt, sondern als harmonische Komposition zum Genuß für Augen und ohr wurden, begeistert.

Freie Presse

 

Show aus Licht und Musik

Zwickauer Trio "Symbiose I " begeistert Bundesminister

(ZEL). Da staunte selbst ein Minister Günter Rexrodt, als das Zwickauer Trio " Symbiose I " kürzlich sein Programm erstmals auf dem neuen Leipziger Messegelände zeigte.
Denn die Musiker Thomas Richter und Matthias Böttcher inszenierten gemeinsam mit Stefan Jugl eine Show, die in ihrem Genre neue Maßstäbe setzte.
Den Rahmen für diese Premiere bot die Verleihung des " Innovationspreises des Freistaates Sachsen 1997 ", dessen Ausgestaltung wieder die Technologieagentur Chemnitz übernahm. Sie engagierte das Trio, das nun endlich die Möglichkeit bekam, seine außergewöhnliche Idee zu realisieren. " Neu war dabei, daß wir eine Kombination ausprobieren konnten, die aus Geräuschen, technisch verfremdeten Stimmen, Instrumenten und Licht in Szene gesetzt wurde ", erklärte Matthias Böttcher. Nicht hektisch und laut, sondern in einer ruhigen, sinnvollen Dramaturgie und mit Lichtscannern, die beispielsweise für Tunneleffekte sorgen. Stefan Jugl, der ja für seine Veranstaltungstechnik bekannt ist, wurde dafür zu einem kreativen Lichtkünstler, der der Musik in nichts nachstand. " Höhepunkt sei gewesen, das Logo des Preises erstrahlen zu lassen ", erklärte er noch. " Der Wirtschaftsminister hat uns sogar darin bestärkt, dieses Projekt auszubauen. Doch das ist immer eine große Geldfrage, da der Aufwand enorm ist", ergänzte er.

Freie Presse 27./28. September 1997

Impressum: Matthias Böttcher - Marienthaler Str. 144 - 08060 Zwickau - St.Nr.: 226/208/01589 Finanzamt Zwickau